Basel – support your locals

Basel ködert mich mit einem Sommer-Package. Safari, Riviera, Big Apple oder Stadt der Liebe steht zur Auswahl. Ich entscheide mich für einen Trip nach New York oder eben Grossstadtfeeling in Basel. Dieses Angebot beinhaltet als „Goodie“ eine Gratis Foodtour. Da bin ich mal gespannt.

Bahnhof SBB

Zum Schmunzeln bringt mich jedes Mal aufs Neue der Bahnhof in Basel. Warum bloss empfängt mich da der Vierwaldstättersee und das Matterhorn?

Wohnen im Silo

Als Unterkunft wähle ich das neu eröffnete Silo by Talent in einem trendigen Quartier. Eigentlich ein Hostel, angeboten werden jedoch auch Doppelzimmer mit eigenem Bad. Das Silo wurde erst im Mai eröffnet und wir sind die ersten Übernachtungsgäste im Zimmer 20. Das Hostel wirkt mit dem vielen Beton etwas kalt und ist eher minimalistisch eingerichtet. Doch mir gefällt es und das ganze Projekt ist auf jeden Fall spannend.

Entdecke unser urbanes Boutique Hostel mit Restaurant in einmaliger Atmosphäre im ehemaligen Getreidelager der Stadt Basel. Wir stehen für einmaliges Design und Architektur gepaart mit neuartigem Konzept und unkomplizierter Gastfreundschaft. Im aufstrebenden Quartier Erlenmatt Ost betreiben wir einen Talentbetrieb zur Förderung junger Talenten aus der Gastronomie und Hotellerie. (silobasel.com)

FoodTour im kultigen Basel

Die FoodTour startet in der Bäckerei KULT im St. Johann. Hier hat ein junges Team der ältesten Bäckerei Basels neues Leben eingehaucht. Von der Konfitüre bis zur Vanillecrème ist alles handgemacht und man kann den Bäckern bei der Arbeit zuschauen. Gleich die erste Station unserer Foodtour sorgt für Begeisterung.

Diese FoodTour wird Sie an Orte führen, die anders sind. Abseits von klassischen Touristenattraktionen werden Sie auf der rund dreistündigen Tour das «kultige Basel» kennenlernen – und es sich auf der Zunge zergehen lassen. Sie werden insgesamt fünf Lokale besuchen. Allesamt gehen sie ihren eigenen Weg. Und überzeugen. Ihre Konzepte sind anders und gerade deswegen bei Locals besonders beliebt. Lassen Sie sich überraschen, welche Köstlichkeiten Sie unterwegs erwarten. Es lohnt sich, genug Zeit einzuplanen – und etwas Platz im Magen kann auch nicht schaden. (Basel.com)

Über den weiteren Verlauf möchte ich gar nicht viel verraten. Vielleicht planst du ja selber eine Tour und dann soll es eine Überraschung bleiben. Hier aber wenigstens ein paar Bilder die hoffentlich gluschtig machen.

Streetart

Obwohl die Basler Innenstadt immer wieder von Graffitits «befreit» wird, kann so einiges bestaunt werden. Liebend gerne hätte ich eine Urban Art City Tour mitgemacht, doch leider passt es terminlich nicht. Schade, aber ich entdecke trotzdem das Eine oder Andere.

Gerber- und Steinenbachgässlein

Das Graffiti im Gerbergässlein ist das wohl bekannteste Strassenkunstwerk der Basler Innenstadt. Täglich stehen Menschen davor und bestaunen das riesige Wandgemälde, machen Fotos oder erraten die Motive. Das Werk ist eine Auftragsarbeit der gegenüberliegenden Rock-Bar «L’Unique». Passenderweise sind an der Wand weltbekannte Musiker von Rang und Namen abgebildet. Wer seinen Lieblingsmusiker aber nicht finden kann, der bringt beim Wirt einfach neue Vorschläge ein! So entwickelt sich das Kunstwerk fortlaufend und verewigt in der Basler Altstadt die namhaftesten Superstars der Welt. (www.basel.com)

Birsköpfli

Die Veranda Pellicanò am «Birsköpfli», einem der schönsten Naherholungsgebiete der Region, ist nicht nur ein Gastronomie-Betrieb, sondern eine Art «Freiluft-Museum». Lokale und internationale sollen neue Bilder die Wände schmücken – ganz im Sinne der Betreiber des Lokals. Verschiedene Stile treffen hier aufeinander und ganz unterschiedliche Motive prangen an den Aussenwänden des Freiluftrestaurants. Die Kunstwerke erfreuen sich grosser Beliebtheit bei den ganz jungen als auch den älteren Besuchern und verleihen dem Pavillon im Grünen einen urbanen Touch. (www.basel.com)

Veranda Pellicanò

Zwischen Bushaltestelle „Breite“ und dem Birsköpfli sind mir folgende Gestalten begegnet.

Sommercasino

Wer ungestört sprayen will, der ist hier genau richtig. Das Sommercasino ist ein ehemaliges Gesellschaftshaus aus dem 19. Jahrhundert und heute ein Zentrum für junge Kultur in der Stadt Basel. Das Sommercasino wird vorwiegend für Konzerte und Partys genutzt, viele Räume werden aber auch an Jugendkulturschaffende der Region vermietet. Auffallend an dem Gebäude sind die Graffiti, die sich auf der ganzen Fassade verteilen und in regelmässigen Abständen erneuert werden. Da sich die kreativen Köpfe nur kurz anzumelden brauchen und dann in aller Ruhe ihre Werke vollenden können, sieht man hier besonders eindrückliche und raffinierte Motive. (www.basel.com)

Dies & Das

Rhylax (Rhein)

Es gibt bestimmt nicht viele Städte wo man Menschen im Bikini durch die Stadt laufen sieht. Doch in Basel ist dies gang und gäbe. Die Erklärung ist ganz einfach, der Rhein ist beliebt zum Schwimmen. Das wichtigste Sommer-Accessoire ist dann auch der Wickelfisch (wasserdichter Schwimmsack). Mir als Heimweh-Bernerin und Aare-Schwimmerin kommt das alles sehr bekannt vor.

Basel weckt bei mir Kindheitserinnerungen an Ferien bei meiner Cousine. Was wollte ich da wohl immer machen? Fähri fahren natürlich! Das macht heute noch Spass und gehört irgendwie einfach dazu.

«Vogel Gryff» Fähre

Nett sind zudem die verschiedenen Buvetten am Rheinufer. Da lässt man sich gerne nieder und geniesst ein kühles Bier.


  • Geschlossen (Corona) ist aktuell die Bar Rouge, die sonst mit grandioser Aussicht trumpft
  • Auch kein Glück (geschlossene Gesellschaft) haben wir mit der Sandoase, schade, diese Location wurde uns gleich mehrfach empfohlen
  • Schöne Aussicht gibt es vom Münster-Turm

Z’Basel an mym Rhy, Jo, dert mecht i sy!

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