Hawaii – Das Leben ist besser am Strand

Zum ersten Mal einen Fuss auf hawaiianischen Boden gesetzt habe ich vor über 30 Jahren, nämlich nach einem Sprachaufenthalt in San Diego. Seither hat mich der Archipel nicht mehr losgelassen, das eine oder andere Mal bin ich zurückgekehrt auf Oahu, Maui, Kauai oder Big Island, Tatsächlich ist nun aber der letzte Besuch schon etwa 10 Jahre her, es wäre also längst wieder Zeit.

Aloha liegt in der Luft. Sobald ich auf einer der Hawaii-Inseln ankomme, am Flughafen das typische „Hula-Gedudel“ höre und mich das tropische Kima umhüllt, spätestens dann habe ich ein Lächeln im Gesicht. Der viel zitierte Aloha-Spirit ist für mich die Kombination aus Naturschönheiten, Naturgewalten und bis heute gelebter polynesischer Kultur. Salopp gesagt ist Hawaii USA mit Südsee-Feeling.


Zur Einstimmung Musik von Keali’i Reichel, einem hawaiianischen Künstler den ich sehr mag.


Das Leben ist besser am Strand

Flip Flops an den Füssen, Sand zwischen den Zehen, Salzgeschmack in der Nase, vom Wind zerzauste Haare und das Meeresrauschen in den Ohren. Das ist meine Welt, an solchen Orten bin ich glücklich. Genau darum sind Hawaii und ich kompatibel.

Die Inselgruppe ist berühmt für ihre Traumstrände und da denkt man vor allem an schneeweisse oder goldene Sandstrände. Was ist daran so besonders, magst du dich fragen, das findet man doch überall auf der Welt. Stimmt, doch Hawaii hat in Sachen Strand eine unglaubliche Vielfalt zu bieten.

Schwarz

Die schwarzen Strände sind das Ergebnis der in den Ozean fliessenden Lava. Zusammen mit der grünen Natur und dem unglaublich blauen Meer bilden die dunklen Vulkanfelsen einen wahnsinnig schönen Kontrast. Ist dieses Farbenspiel nicht bezaubernd? Ich jedenfalls kann mich daran kaum sattsehen.

Besonders bekannt ist der Pa’iloa Beach (Waianapanapa State Park) auf Maui. Dieser liegt an der Road to Hana, einer Strasse mit über 620 Kurven, engen Straßen und vielen Brücken. Einen Ausflug, den ich ich dir sehr ans Herz lege. Vielleicht machst du es sogar wie ich, übernachtest in Hana und geniesst die Ruhe, wenn die Tagestouristen schon weg oder noch nicht da sind.


Rot

Die roten Strände entstehen durch Eisen im Vulkangestein und ständige Erosion. Den Kaihalulu Strand findest du ebenfalls auf Maui, südlich der Hana Bay. Der Zugang zu diesem „secret beach“ ist etwas versteckt und mit einer kurzen Wanderung verbunden. Der Aufwand lohnt sich allemal, das ist ganz bestimmt kein alltäglicher Strand.


Grün

Die grüne Färbung kommt vom Mineral Olivin, welches in der hawaiianischen Lava stark verbreitet ist. Um zum Papakolea Strand (Big Island) zu gelangen, musst du zuerst eine ganze Weile über Lavafelder wandern. Was für eine Belohnung, wenn du schlussendlich an diesem fantastischen Strand stehst.


Surf’in

Hoʻokipa ist der Surfspot für Windsurfer und Wellenreiter auf Maui. Ich könnte stundenlang auf einem Felsen sitzen und zuschauen. Oft ist es wirklich ein Spektakel und nicht immer nimmt es ein gutes Ende, wovon die Kreuze leider wohl zeugen.

Tipp: Dank dem Wanderführer vom Rother Verlag habe ich viele tolle Ecken auf Hawaii entdeckt. Die Inseln sind ein Wanderparadies.


Es gibt kein Bier auf Hawaii, das hat Paul Kuhn 1963 in einem Lied behauptet.

Vielleicht interessiert dich mein Artikel zur Osterinsel, ein anderes abgelegenes und ganz besonderes Eiland.

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